Hot Stone Massage

Die Stein-Massage basiert auf dem Gegensatz von Hitze und Kälte:

Der Masseur setzt dazu heiße und kalte Steine ein. Die Therapie wirkt anregend, aber auch ausgleichend und beruhigend auf den Organismus.

Schon lange nutzen Menschen die Wirkung heißer Steine. In China wurden schon vor 2.000 Jahren verspannte Muskeln durch das Auflegen heißer Steine gelockert. Auch hawaiische und indianische Schamanen setzten erwärmte Steine zur Heilung ein.

Sie glaubten, dass “Mutter Erde” Steinen Heilkräfte schenken kann, vor allem wenn sie lange an ein und demselben Platz in oder auf der Erde liegen.

Die Vorstellung, dass Steine auf der Haut wohltuend und heilsam wirken können, wird in den letzten Jahren im Rahmen verschiedener Wellness-Trends wieder aufgegriffen. Die Amerikanerin Mary Nelson entwickelte 1993 die so genannte LaStone-Therapie mit warmem Lavagestein und kaltem Marmor. Ihre Massagetechnik wurde sehr schnell weltweit bekannt und entwickelte sich zu einem “Geheimtipp” für viele, die Entspannung suchen.

Die Steine werden dabei auf so genannten Energieknotenpunkten des Körpers liegen – auf Stirn, Bauch, Rücken, Füßen und Händen. es werden auch zwischen die Zehen heiße Steine gesteckt. Die Therapie beruht auf der Vorstellung, dass Wärme die Energiezentren öffnet. Dadurch kann die körpereigene Energie ungehindert fließen. Anschließend massiert der Therapeut mit weiteren Steinen den Körper – zunächst die Vorderseite, dann die Rückseite.

Rund eine Dreiviertelstunde braucht der Masseur für eine Teilkörperbehandlung. Um den ganzen Körper mit Steinen zu massieren, benötigt er ungefähr die doppelte Zeit.

Wer es ausprobiert hat, beschreibt die Stein-Massage als sehr wohltuend und entspannend. Auch Geist und Seele sollen durch die Steinmassage zur Ruhe kommen und die Selbstheilungskräfte sollen unterstützt werden.